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Anwendung 3

Abdichtung eines Berliner Maulkanals für die BWB

Aufgabenstellung
Für den Austausch von Bestandsrohren oder für die Herstellung neuer Schächte der Berliner Wasserbetriebe (BWB) wird die Herstellung von Trogbaugruben erforderlich. Diese bestehen meist aus Stahlspundwänden und werden mit einer Unterwasserbetonsohle (UW-Beton) umschlossen. Im Anschlussbereich an vorhandene Bestandskanäle, welche meist aus gemauerten Ei- oder Maulprofilen bestehen, sind jedoch HDI-Abdichtungen erforderlich.

Herausforderungen

  • Da es mit Herstellung der Verbauwände zu gewissen Abweichungen gegenüber der Planung kommen kann, ist es besonders wichtig, im Vorfeld einer geplanten HDI-Abdichtung die Ist-Situation mittels Vermesseraufmaß aufzunehmen und erst dann die HDI-Planung und Ausführung durchzuführen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Rückführung des Suspensionsüberschusses sicher über extra installierte Stahlrohre oder einzubauende Abmauerungen erfolgt und nicht in das öffentliche Kanalsystem gelangen kann.
  • Mögliche im Baugrund verbliebene Altschalungen, Verbauhölzer oder Holzspundwände können jedoch immer wieder zu Dichtigkeitsproblemen infolge unvermeidbarer Düsschatten führen.
3 – Maul-Kanal
3 – Maul-Kanal

Anwendungen

 

1 – Unterfangung Nachbargebäude

 

2 – Nachgründung im Keller

 

3 – Maul-Kanal

 

4 – Unterfangung Aufzug

 

5 – Pipe Eating

 

6 – Nachgründung

 

7 – Gründung mit HDI-Säulen

 

8 – Baugrubenwand zw. Leitungen