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Anwendung 2

Nachgründung von Fundamenten und Herstellung eines quasiwasserdichten HDI-Troges

Aufgabenstellung
Infolge eines Gebäudeumbaus oder einer Gebäudeaufstockung kommt es zu Lasterhöhungen, welche über die vorhandenen Fundamentquerschnitte und -einbindungen nicht mehr abgeleitet werden können.
Aus diesem Grund werden die Bestandsfundamente mittels einer HDI-Unterfangung ertüchtigt. Im vorliegenden Fall wurde neben der Ertüchtigung auch eine »quasiwasserdichte Trogbaugrube« mittels HDI-Säulen hergestellt, um eine Aufzugsnachfahrt einschließlich Technikraum herstellen zu können.

Herausforderungen

  • Die erfolgreiche Herstellung der HDI-Trogbaugrube unter beschränkter Raumhöhe wurde durch eine flexible Gerätetechnik, exakte Planung und Kenntnis der Fundamentgeometrie (Vorsprünge, unterschiedliche Unterkanten) gewährleistet.
  • Nicht unterschätzt werden sollte dabei, dass erfahrenes Bohrpersonal die Herstellung vornimmt und dabei auch auf örtliche Abweichungen richtig reagiert.
  • Die Herstellung von »Außen« erfolgte aus wirtschaftlichen Gründen mit einem größeren Bohrgerät.
2 – Nachgründung im Keller
2 – Nachgründung im Keller

Anwendungen

 

1 – Unterfangung Nachbargebäude

 

2 – Nachgründung im Keller

 

3 – Maul-Kanal

 

4 – Unterfangung Aufzug

 

5 – Pipe Eating

 

6 – Nachgründung

 

7 – Gründung mit HDI-Säulen

 

8 – Baugrubenwand zw. Leitungen